Automailer
Interessenten dranbleiben, ohne dranzudenken — eine E-Mail-Strecke, die von selbst Schritt für Schritt versendet.
Bauen Sie automatische E-Mail-Strecken: Der Funnel versendet Schritt für Schritt im gewählten Abstand, der Jahrestag-Automailer jährlich zum Stichtag. Mit Double-Opt-in, Abmeldung und Blacklist — und einer Kopplung an den Kampagnenstatus, die Empfänger pausiert und wieder aufnimmt. Eintritt per Formular, Prozess-Button oder Massenaktion.
Die meisten Interessenten kaufen nicht beim ersten Kontakt — sie brauchen den zweiten, dritten, fünften Anstoß. Genau die aber unterbleiben im Alltag: Nach der ersten Mail kommt das Tagesgeschäft dazwischen, und der Lead, der eigentlich warm war, kühlt aus. Von Hand eine mehrwöchige Nachfass-Strecke für jeden Interessenten durchzuhalten, schafft niemand — und so bleibt Geschäft liegen, nicht weil das Interesse fehlte, sondern weil niemand drangeblieben ist.
Der Automailer im ameax CRM bleibt dran, ohne dass jemand daran denken muss: Eine E-Mail-Strecke, die von selbst Schritt für Schritt versendet — sauber mit Einwilligung, Abmeldung und dem tatsächlichen Status des Kontakts.
Was ist ein Automailer?
Eine automatische E-Mail-Strecke: Sobald jemand eintritt, versendet ameax die hinterlegten Nachrichten zeitgesteuert nacheinander — der Funnel Schritt für Schritt, der Jahrestag-Automailer jährlich zum Stichtag.
Was ist ein Funnel?
Die mehrstufige Strecke selbst — eine geordnete Folge von Nachrichten mit Wartezeiten dazwischen.
Dranbleiben, ohne dranzudenken
Der Wert liegt in der Verlässlichkeit: Was einmal eingerichtet ist, läuft für jeden Empfänger gleich und vollständig ab, egal wie voll der Tag ist. Aus „ich müsste nochmal nachfassen" wird eine Strecke, die das übernimmt — pünktlich, mit passendem Inhalt, für hundert Interessenten so zuverlässig wie für einen.
Wichtig zur Einordnung: Der Automailer ist die automatisierte Strecke — nicht die einmalige Aussendung. Wenn Sie eine Zielgruppe einmal anschreiben wollen, ist der Serienbrief oder die Serienmail das Richtige. Der Automailer greift, wenn dieselbe Abfolge automatisch für jeden Neuzugang gelten soll.
Der Funnel: Schritt für Schritt
Ein Funnel ist eine geordnete Folge von Schritten. Jeder Schritt legt fest:
- Inhalt — ein Textbaustein, personalisiert mit den Kundendaten.
- Wartezeit — wie viele Tage bis zum nächsten Schritt.
- Versandzeit — zu welcher Uhrzeit, auf Wunsch mit zufälliger Minute, damit der Versand natürlich wirkt.
- Wiederholung — ein Schritt kann sich mehrfach im selben Abstand wiederholen, bevor der nächste kommt.
ameax arbeitet die Schritte der Reihe nach ab; nach dem letzten ist der Empfänger fertig. Jeder Schritt kann außerdem den Kampagnenstatus des Kontakts weitersetzen — so wandert ein Interessent mit der Strecke durch Ihre Vertriebsstufen. Es ist bewusst eine lineare Abfolge, kein verzweigter Baukasten: dafür überschaubar und schnell aufgesetzt.
Wie jemand in die Strecke kommt
Eine Strecke ist nur so gut wie ihr Zugang. In den Automailer kommt ein Kontakt auf vier Wegen:
- Webformular — nach einer Anfrage oder einem Download; auf Wunsch nur bei einer bestimmten Kategorie und nur mit Einwilligung.
- Prozess-Button — als Teil eines Ablaufs am Kunden.
- Von Hand — der Sachbearbeiter fügt einen Kontakt hinzu.
- Massenaktion — eine ganze Selektion auf einmal.
Jeder Empfänger kommt pro Automailer nur einmal hinein — niemand bekommt dieselbe Strecke doppelt.
Einwilligung, Abmeldung, Pause
Automatischer Versand verlangt Sauberkeit, und der Automailer bringt sie mit:
- Double-Opt-in. Über das Webformular startet die Strecke erst nach Klick auf den Bestätigungslink; bis dahin wird nichts versendet, und die Einwilligung wird am Kunden dokumentiert.
- Abmeldung & Blacklist. Jede Mail trägt einen Abmeldelink. Abmeldungen und harte Bounces landen auf einer Blacklist, die vor jedem Versand abgeglichen wird — wer sich abgemeldet hat, bekommt nichts mehr.
- Pause über den Status. Passt der Kampagnenstatus eines Kontakts nicht mehr — weil er etwa schon gekauft hat —, pausiert seine Strecke automatisch; passt er wieder, läuft sie weiter.
So folgt der Versand dem tatsächlichen Stand des Kontakts, statt stur weiterzulaufen — und bleibt dabei rechtlich sauber.
Der Jahrestag
Neben dem Funnel gibt es den Jahrestag-Automailer: Er versendet nicht als Strecke, sondern jährlich zu einem Stichtag — der Glückwunsch zum Firmenjubiläum, die Erinnerung an die fällige Wartung, der Gruß zum Vertragsjahrestag. Einmal eingerichtet, meldet er sich Jahr für Jahr von selbst, ohne dass jemand einen Kalender führt.
Von Hand nachfassen oder automatisch?
| Frage | Nachfassen von Hand | Mit Automailer |
|---|---|---|
| Mehrstufige Nachfassung | bleibt liegen | läuft für jeden gleich ab |
| Timing | „wann war die letzte Mail?" | Wartezeit je Schritt, automatisch |
| Einwilligung | manuell dokumentieren | Double-Opt-in mit Nachweis |
| Abmeldung | im Blick behalten | Abmeldelink und Blacklist |
| Kunde hat gekauft | Strecke stoppen nicht vergessen | pausiert über den Status |
| Jährliche Grüße | Kalender führen | Jahrestag-Automailer |
Kurz gesagt
Interessenten kaufen selten beim ersten Kontakt — und genau die Nachfass-Strecke, die sie bräuchten, hält im Alltag niemand von Hand durch. So kühlen warme Leads aus, nicht aus Desinteresse, sondern weil niemand drangeblieben ist.
Der Automailer bleibt dran: eine E-Mail-Strecke, die zeitgesteuert Schritt für Schritt versendet, mit Double-Opt-in, Abmeldung und Blacklist, pausiert und fortgesetzt über den Kampagnenstatus — dazu der Jahrestag für wiederkehrende Anlässe. Sie richten die Strecke einmal ein; das Dranbleiben übernimmt das System.
Was Interessenten
am häufigsten fragen.
Was ist ein Automailer?
Eine automatische E-Mail-Strecke: Sobald jemand eintritt, versendet ameax die hinterlegten Nachrichten zeitgesteuert nacheinander — ohne dass jemand daran denkt. Es gibt zwei Arten: den Funnel, der Schritt für Schritt im gewählten Abstand läuft, und den Jahrestag-Automailer, der jährlich zu einem Stichtag versendet.
Wie ist ein Funnel aufgebaut?
Als geordnete Folge von Schritten. Jeder Schritt hat einen Textbaustein als Inhalt, eine Wartezeit in Tagen bis zum nächsten und eine Versandzeit; ein Schritt kann sich auch mehrfach wiederholen. Nach dem letzten Schritt ist der Empfänger fertig. Es ist eine lineare Strecke, kein verzweigter Journey-Builder.
Wie kommt jemand in eine Strecke?
Auf vier Wegen: über ein Webformular (etwa nach einer Anfrage), über einen Prozess-Button als Teil eines Ablaufs, von Hand am Kunden oder über eine Massenaktion aus einer Liste. Jeder Empfänger kommt pro Automailer nur einmal hinein.
Unterstützt der Automailer Double-Opt-in?
Ja, über den Webform-Weg. Trägt sich jemand mit aktivem Double-Opt-in ein, wird zunächst nichts versendet; erst nach Klick auf den Bestätigungslink startet die Strecke, und die Einwilligung wird am Kunden dokumentiert. Jede Mail trägt zudem einen Abmeldelink, und Abmeldungen wie Bounces landen auf einer Blacklist, die vor jedem Versand abgeglichen wird.
Was passiert, wenn sich der Status eines Empfängers ändert?
Der Automailer ist an eine Kampagne gekoppelt. Passt der Kampagnenstatus eines Empfängers nicht mehr zu den aktiven Status, pausiert seine Strecke; passt er wieder, läuft sie weiter. So folgt der Versand dem tatsächlichen Stand des Kontakts, statt stur weiterzulaufen.
Ist das ein grafischer Kampagnen-Builder mit Verzweigungen?
Nein. Der Automailer versendet eine lineare Strecke zeitgesteuert; es gibt keine Wenn-Dann-Verzweigungen, keine A/B-Tests und keine klick- oder öffnungsgesteuerten Pfade. Die einzige Verzweigung ist Pause oder Weiter über den Kampagnenstatus. Für einmalige Aussendungen an eine Zielgruppe gibt es Serienmail und Serienbrief.
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