Projektzeiten per Klick abrechnen
Die Stunden sind erfasst, die Leistungen tragen Artikelnummern — die Rechnung ist einen Klick entfernt.
Werden Leistungen mit Artikelnummern versehen, wird aus erfassten Projektzeiten per Klick eine Rechnung. Der Preis kommt dabei nicht aus dem Stundensatz, sondern aus der Preisgruppe des Kunden — Zuschläge, Freistunden und Abzüge laufen automatisch mit.
Am Monatsende liegt der Stundenzettel vor Ihnen: Wer hat wann wie lange an welchem Projekt gearbeitet. Alles erfasst, alles sauber. Und dann beginnt die eigentliche Arbeit — die Zeilen abtippen, die richtige Leistung dem richtigen Artikel zuordnen, den Preis für genau diesen Kunden nachschlagen, alles in ein Rechnungsprogramm übertragen. Aus einer Stunde Projektarbeit wird eine halbe Stunde Fakturaarbeit.
Genau an dieser Übertragung geht Geld verloren — nicht, weil zu wenig gearbeitet wurde, sondern weil zwischen der erfassten Stunde und der geschriebenen Rechnung ein Bruch liegt. ameax schließt diesen Bruch: Werden die Leistungen mit Artikelnummern versehen, wird aus den erfassten Projektzeiten per Klick eine Rechnung — mit den Preisen, die für diesen Kunden gelten.
Was heißt „Projektzeiten abrechnen"?
Die in einem Zeiterfassungs-Projekt gesammelten Stunden werden zu Positionen einer Rechnung. Nicht abgetippt, sondern erzeugt: ameax nimmt die abrechenbaren Stunden, ordnet jeder Leistung ihren Artikel zu, ermittelt den Preis aus der Preisgruppe des Kunden und legt den Beleg an. Die abgerechneten Zeiten sind danach als erledigt markiert.
Was ist eine Leistungsart mit Artikelnummer?
Eine Leistungsart ist die Tätigkeit, die ein Mitarbeiter bucht — „Beratung", „CAD-Konstruktion", „Anfahrt". Hinterlegen Sie zu dieser Leistungsart eine Artikelnummer aus Ihrem Artikelstamm, wird sie zur Brücke in die Faktura: Über diese Nummer findet jede gebuchte Stunde beim Abrechnen automatisch den passenden Artikel — und damit Text, Einheit, Steuersatz und Preis.
Die Artikelnummer ist die Kupplung
Zeiterfassung und Rechnungswesen sind in den meisten Betrieben zwei Welten. ameax verbindet sie über ein einziges Feld: die Artikelnummer an der Leistungsart.
Jede Leistungsart trägt neben ihrem Namen zwei Angaben — eine Artikelnummer zur Abrechnung und einen Stundensatz. Beim Abrechnen gleicht ameax die Artikelnummer der Leistung gegen den Artikelstamm ab. Jede gebuchte Zeitzeile findet so ihren Artikel selbst:
- Der Artikeltext wird zum Positionstext — ergänzt um die erfassten Einzelzeiten als Nachweis.
- Einheit und Steuersatz kommen aus dem Artikel, nicht aus einer manuellen Eingabe.
- Die Menge ist die abrechenbare Zeit in Stunden, taggenau aus den Buchungen berechnet.
- Der Preis kommt aus der Preisgruppe des Kunden — dazu gleich mehr.
Das ist der Unterschied zwischen einem Stundenzettel und einer abrechenbaren Leistung: Der Stundenzettel sagt, dass drei Stunden „CAD-Konstruktion" angefallen sind. Die Leistungsart mit Artikelnummer weiß, dass diese drei Stunden über Artikel 4010 laufen, netto berechnet werden, dem Steuersatz X unterliegen — und beim Kunden Müller anders bepreist sind als beim Kunden Meier.
Abrechnen per Klick
In der Zeitliste eines Projekts sitzt der Knopf „Abrechnen". Er öffnet die Abrechnungsansicht: alle noch offenen Zeiten des Projekts, mit Mitarbeiter, Datum, Dauer, Abzügen, abrechenbaren Stunden und einer Umsatzvorschau. Sie wählen die Zeilen aus und entscheiden, wie sie zur Rechnung werden:
- Automatische Ermittlung über die Artikelnummern. ameax ordnet jede Zeile anhand ihrer Leistungsart dem passenden Artikel zu — mehrere Leistungen ergeben mehrere Positionen, jede mit ihrem eigenen Preis. Der Regelfall.
- Einzelpositionen über einen Artikel. Jeder Zeiteintrag wird eine eigene Position, alle über denselben Leit-Artikel. So bleibt jeder Tag einzeln auf der Rechnung sichtbar.
- Sammelposition. Alle gewählten Zeiten werden zu einer einzigen Position zusammengefasst, die Menge ist die Summe der Stunden. Eine Zeile auf der Rechnung, ein Betrag.
Ein Klick später steht der Rechnungsentwurf. Die abgerechneten Zeiten sind mit einem Zeitstempel als erledigt markiert und aus der Abrechnungsliste verschwunden — beim nächsten Abrechnen taucht nur auf, was wirklich noch offen ist. Abgerechnet wird dabei projektweise: Kunde und Geschäftsbereich kommen aus dem Zeitprojekt, sodass die Rechnung an den richtigen Empfänger geht.
Zwei Preise: die Anzeige und die Rechnung
Hier steckt der Punkt, der ein Zeiterfassungs-Tool von einem abrechnungsfähigen System trennt. In ameax gibt es zwei Preise, die man nicht verwechseln darf:
- Der Stundensatz an der Leistungsart dient nur der Umsatzanzeige in der Zeiterfassung. Er füttert die Umsatz-Spalte und die Vorschau, damit Sie schon während des Projekts eine Orientierung haben, was zusammenkommt. Auf die Rechnung wandert er nicht.
- Der Rechnungspreis kommt aus dem Artikelpreis beziehungsweise den Staffelpreisen der Preisgruppe, die beim Kunden hinterlegt ist.
Das ist gewollt und wichtig: Was der Mitarbeiter während der Erfassung als Umsatz sieht, ist eine Orientierung. Was am Ende auf der Rechnung steht, bestimmt allein die Preisgruppe des Kunden — und die kann bei jedem Kunden eine andere sein.
Was ist eine Preisgruppe?
Eine Preisgruppe ist ein Satz von Kundenpreisen. Jeder Kunde bekommt genau eine Preisgruppe zugewiesen; jeder Artikel kann je Preisgruppe einen eigenen Preis haben — und je Preisgruppe auch gestaffelt nach Menge. Ist für einen Artikel in der Preisgruppe des Kunden kein eigener Preis hinterlegt, greift automatisch die übergeordnete Preisgruppe und zuletzt die Standard-Preisgruppe.
Für die Projektabrechnung heißt das: Sie pflegen die Leistung einmal mit ihrer Artikelnummer. Ob der Kunde Ihren Listenpreis, einen Rahmenvertragspreis oder einen Sonderkonditionen-Satz zahlt, entscheidet seine Preisgruppe — beim Abrechnen greift sie von selbst. Niemand schlägt beim Rechnungschreiben nach, was für diesen Kunden vereinbart war. Zusätzlich kann ein hinterlegter Kundenrabatt je Warengruppe automatisch auf die Positionen wirken.
Was automatisch mitläuft
Zwischen der reinen Stunde und der fertigen Rechnung liegen die Feinheiten, an denen von Hand am meisten schiefgeht. ameax nimmt sie mit:
- Abzüge werden vorher verrechnet. Pausen, Kulanzzeit und ausdrücklich nicht abrechenbare Zeit werden von der Bruttodauer abgezogen — nur die abrechenbare Zeit geht in die Rechnung. Kulanz lässt sich dabei auf Wunsch sogar auf dem Beleg ausweisen, damit der Kunde sieht, was er geschenkt bekommen hat.
- Freistunden greifen zuerst. Hinterlegen Sie einem Projekt ein Inklusiv-Kontingent, wird die verbrauchte Zeit dagegen verrechnet, bevor fakturiert wird. Flatrate- und Wartungskontingente laufen so korrekt in die Abrechnung ein.
- Zuschläge als eigene Positionen. Feiertags- und Wochenendzuschläge werden nach Ihren Regeln berechnet und als eigene Rechnungspositionen ausgewiesen — mit dem Artikelpreis als Basis, nicht mit dem reinen Stundensatz.
- Zusatzleistungen zur Zeit. Anfahrt, Fernwartung, Materialpauschalen lassen sich direkt am Zeiteintrag mitbuchen und erscheinen als eigene Positionen — pauschal oder je angefangener Viertel-, halber oder ganzer Stunde.
Was am Zeiteintrag erfasst wurde, ist am Ende auf der Rechnung — richtig zugeordnet, richtig bepreist, ohne dass jemand es ein zweites Mal anfasst.
Auch andersherum: aus dem Rechnungsentwurf heraus
Nicht immer geht man vom Projekt aus. Manchmal schreiben Sie eine Rechnung und wollen die offenen Zeiten dazuholen. Auch das geht: In einem Rechnungsentwurf zeigt ameax alle noch nicht abgerechneten Projekte des Kunden mit ihren offenen Stunden. Per „Übernehmen" holen Sie ein Projekt nach dem anderen in denselben Beleg — so sammeln Sie mehrere Projekte eines Kunden auf einer Rechnung, statt für jedes einen eigenen Beleg zu erzeugen.
Beide Wege — vom Projekt zur Rechnung und von der Rechnung zu den Zeiten — nutzen dieselbe Logik. Die Preise, die Zuordnung, der Abrechnungsstempel: identisch, egal von welcher Seite Sie kommen.
Stundenzettel und Rechnungsprogramm — oder ein System?
| Schritt | Zeiterfassung plus separates Rechnungsprogramm | ameax |
|---|---|---|
| Stunden erfassen | Im Zeit-Tool | Im Zeitprojekt |
| Leistung dem Artikel zuordnen | Von Hand beim Rechnungschreiben | Über die Artikelnummer der Leistungsart, automatisch |
| Kundenpreis ermitteln | Nachschlagen, was vereinbart war | Preisgruppe des Kunden greift von selbst |
| Abzüge und Kulanz | Manuell herausrechnen | Vorab verrechnet, optional ausgewiesen |
| Freistunden verrechnen | Im Kopf oder in einer Nebenliste | Kontingent wird automatisch angerechnet |
| Zuschläge und Anfahrt | Als Extra-Zeilen nachtragen | Eigene Positionen aus der Zeitbuchung |
| Rechnung erzeugen | Abtippen oder exportieren und importieren | Ein Klick, Beleg im selben System |
| Doppelt abgerechnet? | Kontrolle per Hand | Erledigte Zeiten sind aus der Abrechnungsliste verschwunden |
Der Unterschied ist nicht ein Feature, sondern eine fehlende Grenze: Es gibt keinen Übergang zwischen zwei Systemen, weil es nur eines gibt.
Wo die Module ineinandergreifen
Diese Seite beschreibt das Zusammenspiel zweier Module, die einzeln funktionieren — und zusammen den Bruch zwischen Leistung und Rechnung schließen.
Die Projektzeiterfassung liefert die Stunden: Timer, mobile Erfassung, Leistungsarten, Abzüge, Freistunden, den Leistungsnachweis für den Kunden. Die Faktura liefert den Beleg: Artikelstamm, Preisgruppen, Steuersätze, den fertigen Rechnungslauf. Die Artikelnummer an der Leistungsart ist das Scharnier zwischen beiden.
Wer zusätzlich das Aufgabenmanagement einsetzt, hängt an einen Vorgang direkt ein Zeitprojekt — der Servicefall wird also nicht nur bearbeitet, sondern gleich abrechenbar. Und über die Preisgruppen ist die Abrechnung dieselbe, ganz gleich, ob die Stunden aus einem Projekt, einem Ticket oder einem Wartungsvertrag stammen.
Kurz gesagt
Der Verlust in der Projektabrechnung entsteht selten beim Arbeiten und selten beim Rechnen. Er entsteht dazwischen — beim Übertragen der Stunden in die Rechnung, beim Nachschlagen der Kundenpreise, beim Heraussuchen der Zuschläge.
ameax löst das nicht mit einer Schnittstelle zwischen Zeiterfassung und Faktura, sondern indem beides dasselbe System ist. Leistungen mit Artikelnummern versehen, Preisgruppen beim Kunden hinterlegen — und die Projekte sind einen Klick von der Rechnung entfernt, zu den Preisen, die für genau diesen Kunden gelten.
Was Interessenten
am häufigsten fragen.
Wie werden Projektzeiten in ameax abgerechnet?
Über den Knopf „Abrechnen“ in der Zeitliste eines Projekts. ameax nimmt die offenen, abrechenbaren Stunden, ordnet jede Leistung über ihre Artikelnummer dem passenden Artikel zu, ermittelt den Preis aus der Preisgruppe des Kunden und erzeugt daraus einen Rechnungsentwurf. Die abgerechneten Zeiten werden als erledigt markiert.
Wie hängt eine Leistung mit einem Artikel zusammen?
Jede Leistungsart trägt eine Artikelnummer zur Abrechnung. Beim Abrechnen gleicht ameax diese Nummer gegen den Artikelstamm ab und übernimmt Text, Einheit, Steuersatz und Preis des Artikels. So findet jede gebuchte Stunde automatisch ihre Rechnungsposition. Alternativ lässt sich für alle gewählten Zeiten ein einzelner Leit-Artikel wählen.
Welcher Preis landet auf der Rechnung — der Stundensatz der Leistung?
Nein. Der Stundensatz an der Leistungsart dient nur der Umsatzanzeige innerhalb der Projektzeiterfassung. Der Rechnungspreis kommt aus dem Artikelpreis beziehungsweise den Staffelpreisen der Preisgruppe, die beim Kunden hinterlegt ist. Was der Mitarbeiter während der Erfassung als Umsatz sieht, ist eine Orientierung; fakturiert wird zum Kundenpreis.
Wie greifen die Preisgruppen bei der Abrechnung?
Jeder Kunde hat genau eine Preisgruppe. Beim Abrechnen ermittelt ameax für jeden Artikel den Preis dieser Preisgruppe — inklusive der dort hinterlegten Mengenstaffeln. Ist für einen Artikel kein eigener Preis hinterlegt, greift automatisch die übergeordnete und zuletzt die Standard-Preisgruppe. Niemand muss beim Rechnungschreiben nachschlagen, was für den Kunden vereinbart war.
Kann ich mehrere Zeiteinträge zu einer Position zusammenfassen?
Ja. Sie wählen beim Abrechnen zwischen Einzelpositionen — jeder Zeiteintrag wird eine eigene Position — und einer Sammelposition, bei der alle gewählten Zeiten zu einer Position mit der Summe der Stunden zusammengefasst werden. Zusätzlich gibt es die automatische Ermittlung, die je Leistung anhand der Artikelnummer eigene Positionen bildet.
Werden Pausen, Kulanz und nicht abrechenbare Zeit berücksichtigt?
Ja. Pausen, Kulanzzeit und ausdrücklich nicht abrechenbare Zeit werden von der Bruttodauer abgezogen; nur die abrechenbare Zeit geht in die Rechnung. Kulanz lässt sich auf Wunsch auf dem Beleg ausweisen, damit der Kunde sieht, was er geschenkt bekommen hat. Zusätzlich verrechnet ameax ein hinterlegtes Freistunden-Kontingent, bevor fakturiert wird.
Lassen sich Zuschläge und Zusatzleistungen mit abrechnen?
Ja. Feiertags- und Wochenendzuschläge werden nach Ihren Regeln als eigene Rechnungspositionen ausgewiesen, mit dem Artikelpreis als Basis. Zusatzleistungen wie Anfahrt, Fernwartung oder Materialpauschalen werden direkt am Zeiteintrag mitgebucht und erscheinen als eigene Positionen — pauschal oder je angefangener Viertel-, halber oder ganzer Stunde.
Kann ich mehrere Projekte eines Kunden auf einer Rechnung sammeln?
Ja, über den umgekehrten Weg. In einem Rechnungsentwurf zeigt ameax alle noch nicht abgerechneten Projekte des Kunden mit ihren offenen Stunden. Per „Übernehmen“ holen Sie ein Projekt nach dem anderen in denselben Beleg und sammeln so mehrere Projekte auf einer Rechnung.
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