ERP-Daten für den Außendienst
Ihr ERP führt die Daten. ameax bringt sie dorthin, wo verkauft wird.
Ein bestehendes ERP oder eine Warenwirtschaft ohne Vertriebsfunktion — ameax dockt über eine JSON-Schnittstelle an, spielt Kunden, Ansprechpartner, Angebote und Aufträge ins CRM und macht sie für den Außendienst mobil im Browser nutzbar. Berechtigungen regeln, wer welche Kunden sieht.
Viele Mittelständler führen ihr Geschäft in einem System, das nie dafür gedacht war, den Vertrieb zu unterstützen: ein ERP oder eine Warenwirtschaft, oft on-premise, seit Jahren gewachsen, branchenspezifisch und stabil. Es kennt jeden Kunden, jede Lieferadresse, jedes Angebot und jeden Auftrag. Nur der Außendienst kommt an all das nicht heran — nicht unterwegs, nicht ohne teure Lizenz, nicht ohne Umweg über Excel.
Die naheliegende Idee, das ERP einfach zu ersetzen, ist meistens die falsche. Ein eingespieltes Warenwirtschafts- oder Branchensystem abzulösen kostet Monate, Geld und Nerven — und der Vertrieb wartet so lange weiter. Der schnellere Weg ist ein anderer: Das System bleibt, wo es ist, und bekommt einen Vertriebs-Aufsatz.
Das Prinzip in einem Satz
ameax ersetzt Ihr ERP nicht — es dockt an, übernimmt die vertriebsrelevanten Daten ins CRM und macht sie dort nutzbar, wo verkauft wird: mobil im Browser, ausgewertet und mit klaren Sichtrechten.
Warum das ERP keinen Vertrieb macht
ERP- und Warenwirtschaftssysteme sind für die Abwicklung gebaut: Bestand, Beschaffung, Fakturierung, Versand. Das machen sie gut. Was ihnen fehlt, ist die Vertriebssicht — Wiedervorlagen, Aktivitätenhistorie, Forecast, eine Karte für die Tourenplanung, mobiler Zugriff. Genau das, was der Außendienst braucht, wenn er beim Kunden steht.
Die Folge kennt fast jeder Vertrieb: Der Außendienst führt eigene Listen, weil er an die ERP-Daten nicht herankommt. Diese Listen veralten, das ERP veraltet parallel, und niemand weiß mehr, welche Zahl stimmt. Die Information ist im Haus — sie ist nur am falschen Ort.
Die JSON-Schnittstelle
Der Weg der Anbindung ist eine offene Schnittstelle. Daten kommen auf zwei Wegen herein: als JSON über eine API oder als Datei, die per FTP abgelegt wird. Beide Wege sind gleichwertig; welcher passt, hängt davon ab, was Ihr ERP von sich aus kann.
Jede Übergabe wird gegen ein hinterlegtes Schema geprüft, bevor etwas geschrieben wird. Fehlerhafte Datensätze werden erkannt und protokolliert, statt still Unsinn anzulegen. Das ist wichtig, weil ein Import, dem man nicht vertraut, schlimmer ist als kein Import.
Upsert über externe ID
Der entscheidende Punkt bei einer laufenden Anbindung ist nicht der erste Import, sondern der zweite, dritte, hundertste. Wird derselbe Kunde erneut übergeben, darf er nicht ein zweites Mal entstehen. ameax löst das über eine externe ID: die Referenz aus Ihrem ERP wird am Datensatz gespeichert. Kommt sie wieder, wird der bestehende Datensatz aktualisiert; ist sie neu, wird angelegt. Man nennt das Upsert.
Zusätzlich erkennt ameax mögliche Dubletten über Name und Adresse, falls ein Datensatz einmal ohne saubere Referenz hereinkommt. Und Sie entscheiden je Import, wie viel Automatik Sie wollen: anlegen und aktualisieren, nur anlegen oder nur aktualisieren.
Warum die externe ID zählt
Ohne stabile Referenz wird aus jedem Abgleich ein Dublettenproblem. Mit ihr bleibt jeder Kunde genau ein Datensatz — auch nach Monaten täglicher Importe.
Welche Daten übernommen werden
Übernommen wird, was der Vertrieb sehen muss: Kunden mit Adressen, Ansprechpartner, Angebote, Aufträge und Rechnungen sowie Verkaufschancen. Belege behalten dabei ihren Typ — ein Angebot bleibt ein Angebot, ein Auftrag ein Auftrag. Der Außendienst sieht damit nicht nur, wer der Kunde ist, sondern auch, was ihm angeboten wurde und was er zuletzt bestellt hat.
Wer welche Kunden sieht
Sobald echte Kundendaten mobil verfügbar sind, wird die Frage wichtig, wer was sehen darf. ameax steuert das datensatzgenau: Ein Außendienstler sieht die Kunden seiner Betreuergruppe, nicht den gesamten Stamm. Wer nur selbst angelegte Kontakte sehen soll, sieht nur diese. Und wer alles sehen darf, sieht alles.
Für den Außendienst besonders praktisch: PLZ-Gebiete lassen sich je Betreuer hinterlegen. So ist sauber getrennt, wer für welche Region zuständig ist — und die Sichtbarkeit folgt dieser Zuordnung, statt sie von Hand pflegen zu müssen.
Mobil im Browser
Der Zugriff läuft über die responsive Weboberfläche: auf dem Smartphone beim Kunden, auf dem Tablet im Auto, am Notebook im Büro — dieselben Daten, ohne VPN in ein On-Premise-System. Für die Tourenplanung erscheinen Kunden auf der Landkarte, und die Umkreissuche findet Termine in der Nähe.
Ehrlich an dieser Stelle: Der mobile Zugriff auf Kunden, Angebote und Aufträge läuft im Browser, nicht über eine native App. Die native ameax-App deckt derzeit die Zeiterfassung ab. Für den Außendienstzugriff braucht es sie nicht — der Browser reicht, und er ist auf jedem Gerät sofort verfügbar.
Dashboards und Auswertungen
Sind die Daten erst im CRM, lässt sich damit auch steuern. Dashboards zeigen Kennzahlen, Diagramme und Listen zu Kunden, Aktivitäten und Verkaufschancen — direkt auf den übernommenen Daten, ohne dass jemand vorher aus dem ERP nach Excel exportiert. Der Vertriebsleiter sieht die Pipeline, der Außendienst seine offenen Wiedervorlagen, die Geschäftsführung die Entwicklung.
ameax und der AkquiseManager
Im Hintergrund arbeiten zwei Systeme zusammen, für Sie sichtbar als eines. Der bewährte AkquiseManager ist der CRM-Datenkern: Kunden, Ansprechpartner, Belege, Verkaufschancen. ameax ist die moderne Schicht darüber — Import-Schnittstelle, Berechtigungen, Dashboards und die responsive Oberfläche für unterwegs. Der Import schreibt die ERP-Daten über beide Ebenen hinweg an genau eine Stelle, sodass Vertrieb und Auswertung denselben Bestand nutzen.
Was die Anbindung nicht ist
Damit die Erwartung stimmt: ameax ist kein ERP und will keines sein. Es übernimmt keine Warenwirtschaft, keine Buchhaltung und keine Lagerlogik — dafür bleibt Ihr System zuständig. Die Anbindung bringt die vertriebsrelevanten Daten heraus und macht aus ihnen ein arbeitsfähiges CRM für den Außendienst. Nicht mehr, aber genau das — und in Tagen statt Monaten.
Wie die Anbindung an Ihr konkretes ERP aussieht, klären wir am besten an Ihren echten Daten. Bringen Sie in die Bedarfsanalyse mit, welches System Sie einsetzen und welche Felder der Außendienst braucht — wir zeigen Ihnen den Weg dorthin, ehrlich auch dann, wenn ameax nicht passt.
Was Interessenten
am häufigsten fragen.
Ersetzt ameax mein ERP?
Nein. ameax dockt an Ihr bestehendes ERP oder Ihre Warenwirtschaft an und übernimmt die vertriebsrelevanten Daten ins CRM. Ihr ERP bleibt das führende System für Abwicklung, Lager und Belege; ameax ist der Vertriebs-Aufsatz darüber. Genau deshalb ist die Anbindung in Tagen statt Monaten machbar — es wird nichts abgelöst.
Wie kommen die Daten aus dem ERP ins CRM?
Über eine offene JSON-Schnittstelle oder als Datei-Ablage per FTP. Die übergebenen Daten werden gegen ein hinterlegtes Schema geprüft und anschließend im CRM angelegt oder aktualisiert. Ihr ERP oder ein vorgelagerter Konnektor liefert die Daten; die Sync-Logik läuft danach in ameax.
Entstehen beim wiederholten Import Dubletten?
Nein. Der Abgleich läuft über eine externe ID aus Ihrem ERP: Ist der Datensatz bekannt, wird er aktualisiert, sonst neu angelegt (Upsert). Zusätzlich erkennt ameax mögliche Dubletten über Name und Adresse. Sie können den Import auch auf nur-anlegen oder nur-aktualisieren einstellen.
Welche Daten lassen sich übernehmen?
Die Objekte, die der Außendienst braucht: Kunden und Adressen, Ansprechpartner, Angebote, Aufträge und Rechnungen sowie Verkaufschancen. Belege behalten dabei ihren Typ — Angebot, Auftrag, Rechnung, Lieferschein.
Sieht jeder Außendienstler alle Kunden?
Nein. Das Berechtigungssystem steuert die Sichtbarkeit datensatzgenau: Ein Außendienstler sieht die Kunden seiner Betreuergruppe, nicht den gesamten Stamm. PLZ-Gebiete lassen sich je Betreuer hinterlegen, sodass Zuständigkeiten sauber getrennt bleiben.
Kann der Außendienst die Daten mobil nutzen?
Ja, über die responsive Weboberfläche im Browser — auf Smartphone, Tablet und Notebook, ohne VPN in das On-Premise-ERP. Die native ameax-App deckt derzeit die Zeiterfassung ab; der Zugriff auf Kunden, Angebote und Aufträge läuft im Browser.
Wie aktuell sind die Daten im CRM?
Werden die Daten per API übergeben, stehen sie unmittelbar im CRM. Werden sie per FTP abgelegt, verarbeitet ameax die Dateien zyklisch automatisch, sodass der Bestand ohne manuelles Zutun aktuell bleibt.
Spare ich dadurch ERP-Lizenzen?
Das ist der häufige Nebeneffekt, aber kein Automatismus: Wenn der Außendienst im CRM statt im ERP arbeitet, braucht er dort keinen eigenen Arbeitsplatz mehr. Wie viele ERP-Lizenzen Sie tatsächlich einsparen, hängt von Ihrem ERP-Lizenzmodell ab — das rechnen wir in der Bedarfsanalyse ehrlich durch.
Sehen Sie es
an Ihren Zahlen.
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