SEPA-Lastschrift
Fälliges Geld holen Sie selbst — mit gültigen Mandaten, richtigen Fristen und einer fertigen Datei für die Bank.
Verwalten Sie SEPA-Mandate mit ihrem ganzen Lebenslauf, ziehen Sie Belege per Lastschrift ein und bündeln Sie sie zu einem Sammellauf. ameax achtet auf Verfahren und Fristen, schreibt die Vorabankündigung auf den Beleg und erzeugt die fertige, geprüfte SEPA-XML zum Einreichen bei der Bank.
Wer wiederkehrend abrechnet oder Stammkunden hat, kennt das Warten: Rechnung raus, und dann liegt es am Kunden, wann überwiesen wird. Beim Lastschriftverfahren drehen Sie das um — Sie holen das fällige Geld selbst. Nur hängt daran mehr, als eine IBAN zu kennen: gültige Mandate, das richtige Verfahren, Vorlauffristen, die Vorabankündigung, und am Ende eine Datei, die Ihre Bank auch akzeptiert.
Die SEPA-Lastschrift der ameax Faktura nimmt Ihnen diese Kette ab: Mandate mit ihrem ganzen Lebenslauf, Fristen je Verfahren, Vorabankündigung auf dem Beleg und eine fertige, geprüfte SEPA-Datei für die Bank.
Was ist eine SEPA-Lastschrift?
Ein Einzug, bei dem Sie den fälligen Betrag vom Konto des Kunden abbuchen, statt auf seine Überweisung zu warten — auf Grundlage eines erteilten Mandats.
Was ist ein SEPA-Mandat?
Die Erlaubnis des Kunden, von seinem Konto einzuziehen: mit Mandatsnummer, IBAN, Verfahren und Unterschriftsdatum. Es hat einen Status und eine Gültigkeit, die ameax mitführt.
Geld holen, ohne zu mahnen
Der Reiz des Verfahrens ist einfach: Aus offenen Rechnungen wird eingezogenes Geld, ohne dass Sie hinterhertelefonieren. Der Aufwand steckt in den Regeln drumherum — und genau die übernimmt ameax. Sie verwalten die Mandate, wählen die fälligen Belege, und das System kümmert sich um Verfahren, Fristen, Vorabankündigung und die bankfertige Datei.
Mandate mit eingebautem Lebenslauf
Ein Mandat ist in ameax kein statisches Feld, sondern hat einen Lebenslauf. Je Kunde hinterlegen Sie IBAN, BIC, Verfahren und das Unterschriftsdatum; die Mandatsnummer vergibt ameax. Von da an führt das System mit:
- Den Status — aktiv, inaktiv, widerrufen oder abgelaufen.
- Die erste Verwendung — damit unterscheidet ameax die erstmalige von der wiederkehrenden Lastschrift.
- Die Gültigkeit — ein Mandat läuft 36 Monate nach der letzten Nutzung aus. ameax weiß, wann es abläuft.
- Den Widerruf — der Kunde kann zu einem Datum widerrufen; das Mandat wird entsprechend gesetzt.
Bestehende Mandate müssen Sie nicht abtippen — sie lassen sich importieren. So haben Sie von Anfang an einen sauberen Mandatsbestand, dem man ansieht, welches Mandat noch trägt und welches nicht.
CORE, COR1, B2B — Fristen automatisch
SEPA kennt mehrere Verfahren, und jedes hat eigene Regeln. ameax unterstützt alle drei gängigen:
- CORE — die Basis-Lastschrift für Privat- und Geschäftskunden.
- COR1 — die verkürzte Basis-Lastschrift mit kürzerer Vorlaufzeit.
- B2B — die Firmen-Lastschrift zwischen Unternehmen.
Der Unterschied ist nicht nur ein Etikett: Jedes Verfahren hat eigene Vorlauffristen, und ob es die erste oder eine wiederkehrende Lastschrift ist, spielt ebenfalls hinein. ameax berechnet daraus die Fälligkeit automatisch — Sie müssen nicht im Kopf haben, wie viele Bankarbeitstage vor dem Einzug welches Verfahren braucht.
Ein Sammellauf, eine fertige Bank-Datei
Statt jede Lastschrift einzeln zu erzeugen, bündeln Sie die fälligen Belege im Zahlungsverkehr zu einem Sammellauf. ameax gruppiert sie nach Verfahren und Sequenz und erzeugt daraus die SEPA-XML-Datei im Format pain.008 — gegen das Bankschema geprüft, damit sie beim Einreichen nicht abgewiesen wird.
Diese Datei laden Sie in Ihr Bankprogramm oder Online-Banking. Der Zahlungsverkehr trennt dabei sauber, was übertragungsbereit und was bereits abgeschlossen ist, und einzelne Lastschriften lassen sich zurückstellen. Überweisungen gehen denselben Weg — als pain.001-Datei.
Vorabankündigung und Skonto
Zwei Details, die im Alltag zählen. Erstens die Vorabankündigung: SEPA verlangt, dass Sie den Kunden vor dem Einzug informieren. ameax stellt den Text mit Betrag, Mandatsnummer, Gläubiger-Identifikation, IBAN, BIC und Fälligkeitsdatum bereit — fertig für den Beleg.
Zweitens das Skonto für Lastschriftzahler: Je Zahlungsbedingung lässt sich ein eigener Skontosatz für die Zahlung per Lastschrift hinterlegen — zusätzlich zum normalen Skonto. So geben Sie Kunden einen Anreiz, Ihnen den Einzug zu erlauben, und sparen sich das Hinterherlaufen.
Wenn die Lastschrift zurückkommt
Nicht jeder Einzug klappt: Ein Konto ist nicht gedeckt, ein Mandat wurde widerrufen, der Kunde widerspricht — die Bank gibt die Lastschrift zurück. Eine solche Rücklastschrift von Hand sauber nachzuvollziehen ist lästig, weil gleich mehrere Dinge zusammenkommen: Die Zahlung war ja schon verbucht, die Bank berechnet Gebühren, und die Forderung ist trotzdem wieder offen.
ameax erledigt das in einem Schritt. Am betroffenen Beleg lösen Sie die Rücklastschrift aus, und das System zieht die Konsequenzen:
- Die Zahlung wird zurückgenommen. Der Beleg gilt wieder als offen — aus „bezahlt" wird „offener Posten", die Forderung lebt auf und taucht wieder in den offenen Posten auf.
- Die Rücklastschrift-Kosten der Bank werden als eigener Posten gebucht.
- Eine eigene Gebühr, die Sie dem Kunden für den Rückläufer weiterberechnen, kommt hinzu — mit einem hinterlegten Standardsatz, den Sie nicht jedes Mal neu eintippen.
Die Rücklastschrift muss dabei nicht einmal von Hand entdeckt werden: Beim Import des Kontoauszugs lässt sie sich erkennen und zuordnen. Und ein Rücklastschriftbeleg dokumentiert den Vorgang mit Datum — bis hin zum Schreiben an den Kunden. So bleibt die offene Forderung sichtbar und geht nicht unter, nur weil die Lastschrift einmal geplatzt ist.
Auf Überweisung warten oder einziehen?
| Frage | Auf Überweisung warten | Mit SEPA-Lastschrift |
|---|---|---|
| Wann kommt das Geld? | wenn der Kunde zahlt | zum Fälligkeitstag, eingezogen |
| Mandate im Griff | Papier im Ordner | Status, Gültigkeit, Widerruf im System |
| Verfahren und Fristen | selbst nachhalten | CORE/COR1/B2B, Fälligkeit automatisch |
| Vorabankündigung | von Hand formulieren | fertiger Text auf dem Beleg |
| Weg zur Bank | Einzelbuchungen | ein Sammellauf, eine geprüfte pain.008 |
| Anreiz für den Kunden | — | eigenes Skonto bei Lastschrift |
| Rücklastschrift | von Hand rückabwickeln | Beleg wieder offen, Kosten und Gebühr gebucht |
Kurz gesagt
Lastschrift heißt: nicht auf Zahlung warten, sondern fälliges Geld holen. Der Aufwand liegt nicht im Einzug selbst, sondern in den Regeln — gültige Mandate, das passende Verfahren, Fristen, Vorabankündigung, eine Datei, die die Bank akzeptiert.
Die SEPA-Lastschrift in ameax trägt genau diese Regeln: Mandate mit Status und Gültigkeit, Verfahren CORE, COR1 und B2B mit automatischer Fälligkeit, Vorabankündigung auf dem Beleg und ein Sammellauf, der die geprüfte pain.008-Datei erzeugt. Sie ziehen ein — das System sorgt dafür, dass es formal stimmt.
Was Interessenten
am häufigsten fragen.
Wie verwaltet ameax SEPA-Mandate?
Je Kunde legen Sie ein Mandat mit IBAN, BIC, Mandatsnummer, Verfahren und Unterschriftsdatum an. ameax vergibt die Mandatsnummer und führt den Status: aktiv, inaktiv, widerrufen oder abgelaufen. Es merkt sich die erste Verwendung, die Gültigkeit — 36 Monate nach der letzten Nutzung — und ein etwaiges Widerrufsdatum. Bestehende Mandate lassen sich auch importieren.
Welche SEPA-Verfahren werden unterstützt?
CORE (Basis-Lastschrift), COR1 (verkürzte Basis-Lastschrift) und B2B (Firmen-Lastschrift). ameax unterscheidet zudem die erstmalige (FRST) und die wiederkehrende Lastschrift (RCUR) und berechnet die Fälligkeit anhand der für das jeweilige Verfahren geltenden Vorlauffristen.
Wie kommt die Lastschrift zur Bank?
ameax bündelt die fälligen Belege zu einem Sammellauf und erzeugt daraus die SEPA-XML-Datei im Format pain.008, die gegen das Bankschema geprüft wird. Diese Datei reichen Sie bei Ihrer Bank ein. Überweisungen erstellt ameax auf demselben Weg als pain.001-Datei.
Wird die Vorabankündigung erzeugt?
Ja. ameax stellt den Text der Vorabankündigung (Pre-Notification) mit Betrag, Mandatsnummer, Gläubiger-Identifikation, IBAN, BIC und Fälligkeitsdatum bereit, sodass Sie den Kunden fristgerecht über den Einzug informieren.
Gibt es ein eigenes Skonto für Lastschriftzahler?
Ja. Je Zahlungsbedingung lässt sich ein eigener Skontosatz für die Zahlung per SEPA-Lastschrift hinterlegen — zusätzlich zum normalen Skonto. So belohnen Sie Kunden, die Ihnen den Einzug erlauben.
Werden die Lastschriften automatisch an die Bank übertragen?
Nein. ameax erzeugt die fertige, geprüfte SEPA-Datei; das Einreichen erfolgt über Ihr Bankprogramm oder Online-Banking. Der Sammellauf zeigt übertragungsbereite und abgeschlossene Dateien getrennt an, und einzelne Lastschriften lassen sich zurückstellen.
Was passiert bei einer Rücklastschrift?
Gibt die Bank eine Lastschrift zurück, lösen Sie am Beleg die Rücklastschrift aus. ameax nimmt die Zahlung wieder zurück, sodass der Beleg als offen gilt und die Forderung auflebt. Zugleich bucht es die Rücklastschrift-Kosten der Bank und eine eigene Gebühr, die Sie dem Kunden weiterberechnen können — mit einem hinterlegten Standardsatz. Rücklastschriften lassen sich auch beim Kontoauszug-Import erkennen.
Sehen Sie es
an Ihren Zahlen.
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen live, wie das in Ihrer Praxis aussieht — kostenlos, ohne Verpflichtung, ohne Vertriebsdruck.