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Umsätze und Mengen

Bei welchen Herstellern kauft dieser Kunde — und wie viel? Eine Ansicht statt zehn Reports.

Handelsvertreter spielen die Absatzdaten ihrer vertretenen Hersteller ein — ameax ordnet sie den Kunden zu und zeigt an jedem Kunden, bei welchen Herstellern er kauft, wie viel und in welcher Entwicklung. Ebenso nutzbar für Umsätze aus dem eigenen ERP.

Ein Handelsvertreter vertritt selten nur einen Hersteller. Fünf, zehn, manchmal mehr Lieferanten — und jeder schickt seinen eigenen Report: welcher Kunde wie viel abgenommen hat. Die Zahlen sind da, aber sie liegen nebeneinander in getrennten Dateien. Die eine Frage, die im Kundengespräch zählt, beantwortet keine davon: Bei welchen meiner Hersteller kauft dieser Kunde eigentlich — und wo wächst er, wo bricht etwas weg?

Das Modul Umsätze und Mengen führt genau das zusammen. Sie spielen die Reports Ihrer Hersteller ein, ameax ordnet jede Zeile dem richtigen Kunden zu — und an jedem Kunden entsteht die Übersicht über alle Hersteller: wer wie viel, mit welchem Anteil, in welcher Entwicklung.

Was ist das Modul „Umsätze und Mengen"?

Ein Werkzeug, um externe Umsatz- und Mengendaten zu importieren und pro Kunde auszuwerten. Der typische Fall: Ein Handelsvertreter spielt die Absatzdaten der von ihm vertretenen Hersteller ein und sieht sie gebündelt an seinen Kunden. Ebenso lassen sich die Umsätze aus dem eigenen ERP nutzen. Anders als die Faktura, die eigene Rechnungen auswertet, arbeitet dieses Modul mit Zahlen, die von außen kommen.

Was ist eine Kennzahl-Definition?

Jede Quelle — jeder Hersteller — wird einmal als Kennzahl angelegt. Dabei legen Sie fest, ob es ein Geldbetrag oder eine Stückzahl ist, welche Einheit gilt, wie genau ausgewertet wird und über welches Feld die Zuordnung zum Kunden läuft.

Ein Hersteller, eine Kennzahl

Der Aufbau ist bewusst einfach: Für jede Kennzahl legt ameax eine eigene Datenbasis an. Eine importierte Zeile besteht immer aus drei Dingen — einem Datum, einem Kundenbezug und einem Wert. Mehr steckt nicht darin.

Daraus folgt die zentrale Regel: Jeder Hersteller ist eine eigene Kennzahl. Vertreten Sie zehn Hersteller, legen Sie zehn Kennzahlen an — jede mit ihren eigenen importierten Daten. Eine einzelne Kennzahl schlüsselt nicht nach Artikel auf; sie trägt einen Wert je Kunde und Zeitpunkt. Das passt genau zu der Form, in der Herstellerreports üblicherweise ankommen: eine Zahl je Kunde und Zeitraum. Zusammengeführt werden die Hersteller erst bei der Darstellung am Kunden.

Je Kennzahl entscheiden Sie außerdem:

  • Geldbetrag oder Stückmenge — Nachkommazahl oder Ganzzahl, mit frei wählbarer Einheit (€, Stk, kg).
  • Genauigkeit — tages-, monats-, quartals- oder jahresgenau.
  • Vergleichszeitraum — gegen die Vorperiode oder das Vorjahr, mit einem Schwellenwert für die Ampel.
  • Kundenbezug — über die Kundennummer, eine externe Kundennummer oder ein eigenes Zusatzfeld.

Die Herstellerreports einspielen

Die Daten kommen als CSV- oder Excel-Datei herein — genau in der Form, in der die Hersteller sie ohnehin liefern. Beim Import ordnen Sie die Spalten der Datei den Feldern der Kennzahl zu; bis zu 35 Wertspalten sind möglich.

Zwei Dinge nehmen die meiste Handarbeit ab:

  1. Datums-Matrix. Viele Reports haben eine Spalte je Monat oder Jahr. ameax erkennt solche Datumsspalten in der Kopfzeile automatisch und liest den Wert der jeweiligen Periode direkt ein — Sie müssen die Datei nicht erst umbauen.
  2. Automatische Kundenzuordnung. Nach dem Import verknüpft ameax jede Zeile über die Kundennummer (oder die externe Nummer bzw. das Zusatzfeld) mit dem passenden Kunden. Zeilen ohne Treffer bleiben sichtbar — filterbar als „nicht zugeordnet" — oder werden auf Wunsch gleich verworfen.

Denselben Weg nutzen Sie für die Umsätze aus dem eigenen ERP: exportieren als CSV oder Excel, über denselben Importer einlesen. Eine Blanko-Vorlage für das Dateiformat steht zum Download bereit. Den Import stoßen Sie an, wann es Ihnen passt — etwa monatlich, wenn die neuen Herstellerreports eintreffen.

Sehen Sie die Hersteller-Übersicht an einem echten Kunden. In 30 Minuten spielen wir mit Ihnen zwei Herstellerreports ein und zeigen, wie sich die Aufteilung im Kundendatensatz darstellt.
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Am Kunden: bei welchen Herstellern er kauft

Im Kundendatensatz bekommt jede Kennzahl einen eigenen Reiter — je Hersteller die Entwicklung als Tabelle, je nach Genauigkeit als Monats-, Quartals- oder Jahresmatrix mit Zeilen- und Spaltensummen. Entscheidend ist aber die zusammengeführte Sicht:

  • Die Hersteller-Aufteilung als Diagramm. Fassen Sie Ihre Hersteller zu einer Auswertungsgruppe zusammen, zeigt ein eigener Reiter am Kunden ein Diagramm je Jahr — welcher Hersteller welchen Anteil an diesem Kunden hat. Genau die Antwort auf „bei welchen Herstellern kauft er".
  • Gesamtumsatz des Kunden. Über alle Hersteller summiert ameax zu einer Gesamtsicht — der komplette Umsatz, den dieser Kunde über Ihre vertretenen Marken macht.
  • Jahresvergleich mit Ampel. Je Hersteller steht neben dem aktuellen Wert der Vergleich zur Vorperiode oder zum Vorjahr. Über- oder unterschreitet die Veränderung den Schwellenwert, färbt sich die Zahl — Sie sehen sofort, wo ein Kunde bei einem Hersteller wächst oder wegbricht.
  • Im Kundendruck. Die Tabellen lassen sich in das Kunden-PDF übernehmen.

Im Hintergrund gibt es zusätzlich eine Rohdatenliste aller importierten Zeilen, filterbar nach zugeordnet und nicht zugeordnet, sowie eine Cockpit-Auswertung über alle Kennzahlen hinweg.

Alle Hersteller getrennt geführt, gemeinsam sichtbar

Weil jeder Hersteller eine eigene Kennzahl ist, führen Sie beliebig viele nebeneinander — jede Marke mit ihren eigenen Daten, dazu bei Bedarf die eigenen ERP-Umsätze. Für die gemeinsame Betrachtung fassen Sie die Kennzahlen zu einer Auswertungsgruppe zusammen: Am Kunden stellt der Gruppen-Reiter sie dann im selben Bild gegenüber, und die Gesamtsicht summiert über alle.

So bleibt getrennt, was getrennt gehört — die einzelne Herstellerzahl —, und zusammen sichtbar, was zusammengehört: das gesamte Geschäft, das ein Kunde über Ihr Portfolio macht.

Für Handelsvertretungen gebaut

Das Modul ist auf die Vertriebsstruktur mit Betreuern zugeschnitten. Arbeiten in Ihrer Vertretung mehrere Außendienstler, hängt die Sichtbarkeit an der Betreuung: Jeder sieht die Umsätze seiner eigenen Kunden, nicht die der Kollegen — es sei denn, er hat ausdrücklich das Recht auf alle. Die Steuerung läuft je Kennzahl.

Darauf setzen die Planzahlen auf: Zielwerte lassen sich je Betreuergruppe auswerten, inklusive Durchschnitt je Betreuer. So werden aus eingespielten Herstellerzahlen eine Grundlage für die Vertriebssteuerung — nicht nur eine Tabelle zum Anschauen.

Zehn Herstellerreports oder eine Ansicht am Kunden?

FrageReports als DateienUmsätze und Mengen
Wo liegen die Zahlen?je Hersteller eine Datei im Postfachgebündelt am Kundendatensatz
Bei welchen Herstellern kauft ein Kunde?zehn Dateien durchsuchenein Diagramm am Kunden
Zuordnung zum Kundenvon Hand gesuchtautomatisch über die Kundennummer
Entwicklung / Vorjahrim Kopf gerechnetVergleich mit Ampel je Hersteller
Gesamtumsatz eines KundenzusammenaddierenGesamtsicht über alle Hersteller
Außendienst sieht …alles oder nichtsnur die eigene Betreuung

Kurz gesagt

Herstellerreports, die im Postfach liegen, helfen im Kundengespräch nicht. Erst am Kunden werden sie zur Information: Bei welchen meiner Hersteller kauft dieser Kunde, wie viel macht er insgesamt, wo wächst er, wo bricht etwas weg?

Das Modul Umsätze und Mengen bringt die Zahlen aus allen Herstellerreports — und bei Bedarf aus dem eigenen ERP — genau dorthin: importiert per CSV oder Excel, automatisch dem Kunden zugeordnet, je Hersteller als Zeitreihe und gemeinsam als Aufteilung dargestellt, entlang Ihrer Betreuungsstruktur sichtbar. Ohne Programmierung, ohne Schnittstellenprojekt — mit den Dateien, die Sie ohnehin schon bekommen.

Was Interessenten
am häufigsten fragen.

Wofür nutzen Handelsvertreter das Modul „Umsätze und Mengen“?

Ein Handelsvertreter vertritt meist mehrere Hersteller, die jeweils eigene Absatzreports liefern. Das Modul spielt diese Reports ein, ordnet die Zeilen den Kunden zu und zeigt an jedem Kunden gebündelt, bei welchen Herstellern er kauft, wie viel und in welcher Entwicklung. Ebenso lassen sich Umsätze aus dem eigenen ERP nutzen.

In welchem Format werden die Daten importiert?

Als CSV- oder Excel-Datei. Beim Import ordnen Sie die Spalten der Datei den Feldern der Kennzahl zu, bis zu 35 Wertspalten sind möglich. Reports mit einer Spalte je Monat oder Jahr erkennt ameax an der Kopfzeile und liest den Wert der jeweiligen Periode automatisch ein. Eine Blanko-Vorlage steht zum Download bereit.

Wie werden die importierten Zeilen dem richtigen Kunden zugeordnet?

Über ein Zuordnungsfeld, das Sie je Kennzahl festlegen: die Kundennummer, eine externe Kundennummer oder ein eigenes Zusatzfeld. Nach dem Import verknüpft ameax jede Zeile automatisch mit dem passenden Kunden. Zeilen ohne Treffer bleiben als „nicht zugeordnet“ sichtbar oder werden auf Wunsch verworfen.

Wie sehe ich, bei welchen Herstellern ein Kunde kauft?

Jeder Hersteller ist eine eigene Kennzahl. Fassen Sie diese Kennzahlen zu einer Auswertungsgruppe zusammen, zeigt am Kunden ein eigener Reiter ein Diagramm je Jahr mit dem Anteil jedes Herstellers. Dazu summiert eine Gesamtsicht über alle Hersteller zum kompletten Umsatz, den der Kunde über Ihr Portfolio macht.

Kann ich auch Umsätze aus meinem eigenen ERP einlesen?

Ja, über denselben Weg: Sie exportieren die Umsätze aus dem ERP als CSV oder Excel und importieren sie. Den Import stoßen Sie an, wann es Ihnen passt — etwa monatlich. Eine automatische, zeitgesteuerte Synchronisation ist es nicht; der Import erfolgt bewusst manuell über die Oberfläche.

Sieht jeder Außendienstler nur seine eigenen Kunden?

Die Sichtbarkeit hängt an der Betreuung. Je Kennzahl lässt sich einstellen, ob jemand die Umsätze aller Kunden sieht oder nur die seiner eigenen Betreuergruppe. Darauf setzen die Planzahlen auf: Zielwerte lassen sich je Betreuergruppe auswerten, inklusive Durchschnitt je Betreuer.

Wird nach Artikeln oder Warengruppen aufgeschlüsselt?

Nein, nicht innerhalb einer Kennzahl. Eine Kennzahl trägt einen Wert je Kunde und Zeitpunkt. Eine feinere Differenzierung bilden Sie ab, indem Sie mehrere Kennzahlen anlegen — etwa je Hersteller oder je Produktlinie — und sie über eine Auswertungsgruppe gemeinsam darstellen.

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