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Abo-Rechnungen, Kündigungsbelege & Abo-Cockpit

Wiederkehrende Rechnungen können viele. Wissen, was sie wert sind, können die wenigsten.

Abo-Belege mit Vertragslaufzeit und taggenauer Abrechnung — plus ein Cockpit, das MRR, ARR und Kündigungsgründe nach entgangenem Umsatz auswertet. Und ein Forecast, der den echten Abrechnungszyklus simuliert.

Enthalten in Faktura

Wiederkehrende Umsätze wachsen leise. Erst kommt ein Wartungsvertrag dazu, dann eine Lizenz, dann eine Servicepauschale — und irgendwann macht das einen erheblichen Teil des Jahresumsatzes aus. Nur weiß niemand genau, wie groß dieser Teil ist, was im März hereinkommt und warum Kunden gehen.

Die meisten Rechnungsprogramme haben darauf eine Antwort: die Wiederholrechnung. Ein Beleg, ein Turnus, fertig. Das löst die Fakturierung — aber es beantwortet keine einzige unternehmerische Frage. ameax geht einen anderen Weg und trennt zwei Dinge, die nur scheinbar dasselbe sind.

Zwei Fragen, zwei Ebenen

Wer wiederkehrende Umsätze steuern will, stellt in Wahrheit zwei völlig verschiedene Fragen:

  • Wie entwickelt sich mein Vertragsbestand? Wie viel wiederkehrender Umsatz ist diesen Monat dazugekommen, wie viel gekündigt worden — und aus welchem Grund?
  • Was muss ich wann in Rechnung stellen? Welcher Vertrag wird am 1. fällig, welcher zum Quartal, was ist anteilig zu berechnen?

Das sind keine zwei Sichten auf dieselben Daten. Das sind zwei Ebenen — und ameax bildet sie bewusst getrennt ab.

Die Vertragsebene

Ein Auftrag mit fortlaufenden Kosten ist ein Zugang. Eine Kündigung mit fortlaufenden Kosten ist ein Abgang. Beides sind Belege, beides sind Ereignisse mit einem Datum und einem Grund. Aus ihnen entsteht das Abo-Cockpit: MRR, ARR, Zugänge, Abgänge, Kündigungsgründe.

Die Fakturierungsebene

Das Abo ist der Beleg, der tatsächlich Rechnungen erzeugt: mit Turnus, Fälligkeit, Laufzeit und anteiliger Abrechnung. Aus den Abos entstehen der Abo-Bestand und der Abo-Forecast.

Der Nutzen dieser Trennung wird an einem Detail sichtbar, das kaum ein anderes System bietet: Das Abo-Cockpit funktioniert auch dann, wenn Sie in ameax gar nicht fakturieren. Sobald fortlaufende Kosten aktiviert sind, laufen Aufträge und Kündigungen in die Auswertung ein — unabhängig davon, ob die Rechnungsstellung in ameax, in einem ERP oder beim Steuerberater passiert. Sie können Ihren Vertragsbestand messen, bevor Sie eine einzige Rechnung umziehen.

Fortlaufende Kosten: der Baustein, auf dem alles aufsetzt

Jede Position eines Belegs kann in ameax als fortlaufende Kosten markiert werden — je Monat oder je Jahr. Ein Artikel kann diese Eigenschaft schon als Voreinstellung mitbringen, sodass sie beim Erfassen automatisch greift.

Entscheidend ist, welche Belegtypen fortlaufende Kosten überhaupt tragen dürfen. In ameax sind das genau fünf: Angebot, Auftrag, Belegvorlage, Abo und Kündigung. Eine Rechnung kann keine fortlaufenden Kosten enthalten — und das ist kein Versehen, sondern die Logik dahinter: Eine Rechnung ist die Folge eines Vertrags, nicht der Vertrag selbst.

Damit hat der wiederkehrende Umsatz schon im Angebot einen Wert. Der Beleg weist neben der einmaligen Summe einen zweiten Summenblock aus: den Nettobetrag je Monat beziehungsweise je Jahr. Sie sehen also bereits beim Angebot, welchen Bestandswert dieser Abschluss hätte — nicht erst, wenn die erste Rechnung rausgeht.

Das Abo-Cockpit: Bestandsentwicklung statt Bauchgefühl

Sobald ein Auftrag mit fortlaufenden Kosten abgeschlossen und eine Kündigung erfasst wird, entsteht eine Bewegungsrechnung. Das Cockpit zeigt sie in sechs Auswertungen.

MRR-Entwicklung

Zugänge aus Aufträgen, Abgänge aus Kündigungen, und als Linie der Netto-Zuwachs. Jahrespreise werden dabei auf den Monat heruntergerechnet, sodass alles vergleichbar bleibt. Entwürfe und stornierte Belege bleiben außen vor.

Das Wirksamkeitsdatum — nicht das Belegdatum

Das ist der Punkt, an dem viele Auswertungen falsch liegen. ameax verbucht einen Zugang nicht am Tag, an dem der Auftrag geschrieben wurde, sondern am Abschlussdatum. Und eine Kündigung nicht am Tag des Eingangs, sondern am Wirksamkeitsdatum — also dann, wenn der Umsatz tatsächlich wegfällt. Eine im Januar eingegangene Kündigung zum 30. Juni erscheint im Juni. Genau dort, wo sie betriebswirtschaftlich hingehört.

ARR über sieben Jahre

Dieselbe Rechnung auf Jahresbasis, über einen Zeitraum, in dem man Entwicklungen tatsächlich erkennt.

Bestandskennzahlen auf einen Blick

Wie viele Kunden, wie viele Abonnements, wie viele Positionen — und was das an MRR und ARR bedeutet. Dazu eine Kennzahl, die in der Praxis besonders wehtut, wenn man sie nicht hat: „Gekündigt, noch aktiv". Das ist der Umsatz, der bereits verloren ist, aber noch fakturiert wird. Wer diesen Wert kennt, plant nicht mit Geld, das im nächsten Quartal wegfällt.

Die zehn größten Zugänge und Abgänge

Nach Umsatz, nicht nach Anzahl. Ein einziger verlorener Großkunde kann fünfzig kleine Neuabschlüsse auffressen — das sieht man nur, wenn man in Euro rechnet.

Der Kündigungsbeleg: ein eigener Belegtyp, kein Häkchen

In den meisten Systemen ist eine Kündigung ein Datum in einem Feld. In ameax ist sie ein vollwertiger Beleg — mit eigenen Rechten, eigenem Status-Workflow und eigener Belegnummer. Das hat handfeste Konsequenzen.

Der Kündigungsbeleg führt zwei Datumsangaben getrennt: das Kündigungsdatum, an dem die Kündigung bei Ihnen eingeht, und das Wirksamkeitsdatum, an dem der Vertrag tatsächlich endet. Zwischen beiden liegen Kündigungsfristen — und genau diese Differenz ist es, die eine Bestandsplanung überhaupt erst möglich macht.

Er enthält die gekündigten Leistungen als Positionen. Kündigt ein Kunde nur zwei von fünf Modulen, ist das ein Teilabgang und wird auch so gemessen. Und er kann als Kündigungsbestätigung per E-Mail an den Kunden versendet werden — mit einer eigenen Vorlage, wie jeder andere Beleg auch.

Kündigungsgründe: Stammdaten statt Freitextfeld

Ein Freitextfeld ist analytisch wertlos. Deshalb sind Kündigungsgründe in ameax ein gepflegter Katalog. Ausgeliefert wird er mit fünf Einträgen, die Sie beliebig erweitern und sortieren können:

  • Ordentliche Kündigung — der Vertrag lief regulär aus
  • Außerordentliche Kündigung — etwas ist schiefgelaufen
  • Widerruf — der Abschluss hat nie getragen
  • Vertragswechsel — der Kunde bleibt, das Produkt ändert sich
  • Insolvenz — nicht Ihr Fehler, aber Ihr Umsatz

Ein Grund, der bereits verwendet wird, lässt sich nicht mehr löschen. Ihre Historie bleibt also auswertbar, auch wenn sich der Katalog weiterentwickelt.

Und hier kommt der Punkt, der das Ganze von einer Statistik zu einem Steuerungsinstrument macht: Das Cockpit wertet Kündigungsgründe nach MRR aus, nicht nach Anzahl.

Der Unterschied ist alles. „Vertragswechsel" mag der häufigste Grund sein — aber wenn „Außerordentliche Kündigung" nur halb so oft vorkommt und trotzdem das Dreifache an Umsatz kostet, dann wissen Sie, wo Sie ansetzen müssen. Eine Auswertung nach Häufigkeit hätte Ihnen das Gegenteil erzählt.

Sehen Sie es an Ihren eigenen Zahlen. In 30 Minuten zeigen wir Ihnen das Abo-Cockpit live — mit Ihren Vertragsstrukturen, nicht mit einer Demo-Datenbank.
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Das Abo: die Fakturierungsmaschine

Die zweite Ebene beantwortet die operative Frage: Was muss wann raus? Das Abo ist dafür ein eigener Belegtyp, der Rechnungen erzeugt — automatisch, nach Turnus, ohne dass jemand daran denken muss.

Turnus, so fein wie nötig

Abgerechnet wird in Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren. Bei Monaten stehen die praxisrelevanten Werte zur Verfügung — von monatlich über quartalsweise und halbjährlich bis zu 18, 24 oder 36 Monaten. Der Abrechnungstag lässt sich fixieren, und ameax denkt dabei mit: Wer zum 31. abrechnet, bekommt im Februar den 28. — und im März wieder den 31. Der Turnus verrutscht nicht.

Vertragslaufzeit, Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist

Alle drei werden getrennt geführt. Aus Laufzeit und Frist berechnet ameax das späteste Kündigungsdatum und zeigt es direkt am Vertrag an. Die Frage „Bis wann hätte der Kunde kündigen müssen?" beantwortet das System, nicht Ihr Taschenrechner.

Taggenaue anteilige Abrechnung

Beginnt eine Leistung am 12. eines Monats oder endet sie am 8., rechnet ameax den Anteil taggenau: tatsächliche Tage geteilt durch Tage der Periode. Der Leistungszeitraum wird dabei auf der Position ausgewiesen — der Kunde sieht auf der Rechnung, wofür er zahlt. Das gilt beim Einstieg genauso wie beim Austritt und bei jeder Vertragsänderung mitten in der Periode.

Pausieren und nachholen

Ein Abo kann pausiert werden. Wird es wieder aktiviert, holt ameax die versäumten Perioden nach — es entsteht keine Lücke in der Abrechnung, nur weil ein Vertrag zwei Monate geruht hat.

Vom Entwurf bis zum automatischen Versand

Sie entscheiden pro Abo, wie weit die Automatik gehen soll: Rechnung als Entwurf liegenlassen, für die Sammelrechnung zurückhalten, versandfertig machen — oder vollautomatisch per E-Mail verschicken. Der Rechnungslauf startet täglich, prüft, was fällig ist, und kann gefahrlos mehrfach laufen: Er gleicht ab, was er bereits erledigt hat. Optional wird eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter informiert, sobald eine Abo-Rechnung entstanden ist.

Nicht nur Rechnungen

Ein Abo muss keine Rechnung erzeugen. Es kann ebenso Abbuchungsbelege, Angebote oder Aufträge ausgeben — je nachdem, wie Ihr Prozess aussieht. Und weil bei jedem Lauf die Kundenstammdaten frisch gezogen werden, landet die neue Rechnungsanschrift automatisch auf der nächsten Rechnung.

Jede Rechnung bleibt zuordenbar

Jede erzeugte Rechnung trägt eine laufende Nummer innerhalb ihres Abos und bleibt mit ihm verknüpft. Sie sehen zu jedem Vertrag lückenlos, welche Belege daraus entstanden sind. Brauchen Sie einmal eine außerordentliche Rechnung, erzeugen Sie sie aus dem Abo heraus — sie zählt bewusst nicht in die Abo-Historie und verfälscht die Auswertung nicht.

Der Abo-Forecast: was hereinkommt, bevor es hereinkommt

Der Forecast rät nicht. Er simuliert den echten Abrechnungszyklus jeder einzelnen Position in die Zukunft — Periode für Periode, mit demselben Kalender, mit dem auch tatsächlich fakturiert wird.

Dabei berücksichtigt er, was das Ergebnis wirklich beeinflusst: Laufzeitenden, begrenzte Wiederholungen, Start- und Enddaten einzelner Positionen und die anteilige Abrechnung angebrochener Perioden. Optionale Positionen bleiben außen vor. Das Ergebnis lässt sich nach Tag, Monat, Quartal oder Jahr verdichten und exportieren.

Im Cockpit sehen Sie die kommenden zwölf Monate als Balken, im Report reicht die Hochrechnung deutlich weiter. Die Frage „Was steht im dritten Quartal auf der Fakturierungsliste?" ist damit keine Schätzung mehr, sondern eine Abfrage.

Ergänzt wird das durch den Abo-Bestand: eine stichtagsbezogene Auswertung, die zeigt, welche Verträge an einem beliebigen Datum aktiv waren — mit Nettowert je Monat und je Jahr. Rückblickend genauso wie vorausschauend.

Wie beide Ebenen zusammenfinden

Aus einem Auftrag mit fortlaufenden Kosten wird das Abo per Knopfdruck erzeugt. ameax übernimmt dabei nur die fortlaufenden Positionen — die einmaligen Kosten bleiben im Auftrag und werden normal fakturiert. Genau so, wie ein gemischter Abschluss in der Realität aussieht: Einrichtung einmalig, Betrieb monatlich.

Die Herkunft bleibt gespeichert. Sie sehen am Vertrag, aus welchem Auftrag er entstanden ist. Und aus demselben Auftrag lässt sich kein zweites Abo anlegen — das System verhindert die Doppelfakturierung.

Wiederholrechnung oder Abo-Management?

FrageKlassische Wiederholrechnungameax Faktura
Rechnung im festen Turnus erzeugenJaJa — in Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren
Anteilig abrechnen bei Start mitten in der PeriodeMeist nichtTaggenau, mit ausgewiesenem Leistungszeitraum
Vertragslaufzeit, Mindestlaufzeit, KündigungsfristNicht abgebildetGetrennt geführt, spätestes Kündigungsdatum wird berechnet
Kündigung als eigener Beleg mit WirksamkeitsdatumNeinJa, inklusive Kündigungsbestätigung an den Kunden
Kündigungsgründe strukturiert erfassenNeinStammdaten-Katalog, erweiterbar
Kündigungsgründe nach entgangenem Umsatz auswertenNeinJa — nach MRR, nicht nach Häufigkeit
MRR- und ARR-Entwicklung mit Zu- und AbgängenNeinJa, auf dem Wirksamkeitsdatum
Bereits gekündigter, aber noch laufender UmsatzNeinEigene Kennzahl im Cockpit
Umsatz-Forecast über die VertragslaufzeitenNeinSimulation des echten Abrechnungszyklus
Vertragsbestand messen, ohne im System zu fakturierenNeinJa — Cockpit läuft schon mit Aufträgen und Kündigungen

Wo es richtig stark wird: die Kombination

Der Abo-Forecast zeigt den Umsatz, den Sie schon haben. Die Verkaufschancenbewertung zeigt den Umsatz, den Sie noch holen wollen. Beides zusammen ist die vollständige Umsatzplanung — Bestand plus Pipeline, in einem System, aus denselben Kundendaten.

Und weil die Verträge am Kundendatensatz im AkquiseManager CRM hängen, sieht Ihr Vertrieb beim Anruf sofort, was dieser Kunde monatlich zahlt, wann sein Vertrag ausläuft und bis wann er kündigen könnte. Das ist der Unterschied zwischen einem Kundengespräch und einem Verlängerungsgespräch.

Wer tiefer einsteigen will: Über die API lassen sich Abos auslesen, ändern, sofort ausführen und die daraus erzeugten Rechnungen abfragen — für alle, die ihre Vertragsdaten mit einem Onlineshop oder einem Drittsystem verbinden wollen.

Kurz gesagt

Wiederkehrende Rechnungen zu erzeugen, ist das Einfachste an wiederkehrenden Umsätzen. Die schwierigen Fragen sind: Wie entwickelt sich mein Bestand? Was kostet mich jeder einzelne Kündigungsgrund? Was steht im nächsten Halbjahr auf der Rechnungsliste? Und wie viel von dem Umsatz, den ich einplane, ist eigentlich schon gekündigt?

Auf genau diese Fragen ist die ameax Faktura gebaut — mit einer Vertragsebene, die Bewegungen misst, und einer Fakturierungsebene, die Belege erzeugt. Getrennt, wo es fachlich getrennt gehört. Verbunden, wo es zusammengehört.

Was Interessenten
am häufigsten fragen.

Was ist eine Abo-Rechnung?

Eine Abo-Rechnung ist eine Rechnung, die automatisch aus einem hinterlegten Vertrag erzeugt wird — in einem festen Turnus, über eine definierte Laufzeit. In ameax ist das Abo dafür ein eigener Belegtyp mit Abrechnungszyklus, Vertragslaufzeit, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist. Aus ihm entstehen die einzelnen Rechnungen, während er selbst als Vertragsdatensatz auswertbar bleibt.

Was unterscheidet eine Abo-Rechnung von einer wiederkehrenden Rechnung?

Eine wiederkehrende Rechnung versendet denselben Beleg in festem Turnus erneut — mehr nicht. Ein Abo in ameax kennt zusätzlich Vertragslaufzeit, Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und taggenaue anteilige Abrechnung. Vor allem aber ist der Vertragsbestand dadurch auswertbar: MRR, ARR, Zugänge, Abgänge und Kündigungsgründe.

Was sind fortlaufende Kosten in ameax?

Fortlaufende Kosten sind Belegpositionen, die je Monat oder je Jahr anfallen. Sie sind auf Angeboten, Aufträgen, Belegvorlagen, Abos und Kündigungen zulässig — nicht auf Rechnungen. Dadurch hat ein wiederkehrender Umsatz bereits im Angebot einen ausgewiesenen Wert, und der Beleg zeigt neben der einmaligen Summe einen zweiten Summenblock je Monat beziehungsweise je Jahr.

Kann ameax anteilig abrechnen, wenn ein Vertrag mitten im Monat beginnt?

Ja, taggenau. Beginnt oder endet eine Position innerhalb einer Abrechnungsperiode, berechnet ameax den Anteil aus den tatsächlichen Tagen geteilt durch die Tage der Periode und weist den Leistungszeitraum auf der Position aus. Das gilt beim Einstieg, beim Austritt und bei Vertragsänderungen mitten in der Periode.

Wie werden Kündigungen in ameax erfasst?

Über einen eigenen Belegtyp, den Kündigungsbeleg. Er führt Kündigungsdatum und Wirksamkeitsdatum getrennt, enthält die gekündigten Leistungen als Positionen — Teilkündigungen sind dadurch möglich — verweist auf einen Kündigungsgrund aus den Stammdaten und kann als Kündigungsbestätigung per E-Mail an den Kunden versendet werden.

Kann ich auswerten, warum Kunden kündigen?

Ja. Kündigungsgründe sind ein gepflegter Stammdaten-Katalog, ausgeliefert mit ordentlicher Kündigung, außerordentlicher Kündigung, Widerruf, Vertragswechsel und Insolvenz — beliebig erweiterbar. Das Abo-Cockpit wertet sie nach MRR aus, also nach entgangenem Umsatz statt nach Häufigkeit. Ein seltener Grund, der viel Umsatz kostet, fällt dadurch auf.

Welche Kennzahlen zeigt das Abo-Cockpit?

MRR- und ARR-Entwicklung mit Zugängen und Abgängen, den aktuellen Bestand an Kunden, Abonnements und Positionen, den bereits gekündigten aber noch laufenden Umsatz, die Kündigungsgründe nach MRR-Anteil, die zehn größten Zugänge und Abgänge sowie einen Forecast über die kommenden zwölf Monate. Zugänge und Abgänge werden dabei auf dem Wirksamkeitsdatum verbucht, nicht auf dem Belegdatum.

Wie funktioniert der Abo-Forecast?

Der Forecast simuliert den echten Abrechnungszyklus jeder Position in die Zukunft — mit demselben Kalender, mit dem auch fakturiert wird. Er berücksichtigt Laufzeitenden, begrenzte Wiederholungen, Start- und Enddaten einzelner Positionen sowie die anteilige Abrechnung angebrochener Perioden. Optionale Positionen bleiben außen vor. Das Ergebnis lässt sich nach Tag, Monat, Quartal oder Jahr verdichten und exportieren.

Brauche ich das Abo-Modul, um den Vertragsbestand auszuwerten?

Nein. Sobald fortlaufende Kosten aktiviert sind, laufen Aufträge und Kündigungen in das Abo-Cockpit ein — auch dann, wenn die Rechnungsstellung gar nicht in ameax stattfindet. Sie können Ihren Vertragsbestand also messen, bevor Sie die Fakturierung umziehen.

Kann ein Abo auch etwas anderes als Rechnungen erzeugen?

Ja. Ein Abo kann Rechnungen, Abbuchungsbelege, Angebote oder Aufträge ausgeben. Zusätzlich entscheiden Sie je Abo, wie weit die Automatik geht: als Entwurf liegenlassen, für die Sammelrechnung zurückhalten, versandfertig machen oder vollautomatisch per E-Mail verschicken.

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